Hacks´ Witz ist immer auch Waffe.
Friedrich Dieckmann

Peter Hacks mit Ehefrau Anna Elisabeth Wiede - Foto von Edith Rimkus-Beseler

Herzlich Willkommen

Peter Hacks kennenzulernen lohnt sich aus vielen Gründen. Die ihn bereits kennen, wissen das. Für diese bedeutet unsere Seite eine zusätzliche Informationsquelle und eine Bestätigung ihrer Zuneigung. Für alle anderen aber kann und soll sie die Möglichkeit schaffen, mehr über einen bedeutenden, denkscharfen und sprachmächtigen Dichter zu erfahren. In den ästhetischen und politischen Kämpfen des ausgehenden 20. Jahrhunderts stand Hacks auf der Seite der Kunst, der Schönheit, der Liebe, des Genusses und des Sozialismus. Seine Werke, viel gespielt und gut ediert, sind ein großer literarischer Schatz, bei dessen Hebung und Bewahrung die Peter-Hacks-Gesellschaft mit ihren zahlreichen Aktivitäten einen Beitrag leisten möchte.

 
Hacks als Komödiendichter: Aktueller Band zur vierten wissenschaftlichen Hacks-Tagung

Hacks Heitere-SpieleMit seinen Komödien zählte Peter Hacks zu den in Ost und West gleichermaßen meistgespielten Dramatikern. Dabei provozierte er schon früh mit einer politisch durchdrungenen Auffassung des komischen Genres.

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Tagung 2012 – »… und nehmt das Gegenteil«

Fünfte wissenschaftliche Tagung der Peter-Hacks-Gesellschaft e.V.

Im Mittelpunkt des Interesses der diesjährigen wissenschaftlichen Tagung der Peter-Hacks-Gesellschaft steht der Utopiebegriff Im Schaffen des Dichters ausdrücklich als realistische Antizipation der menschlichen Gesellschaft. Untersucht werden soll, vornehmlich anhand konkreter Werke – im Drama, aber auch in der Lyrik, Kinderliteratur und Essayistik –, in welchem Umfang und mit welchem Ziel Peter Hacks utopische Entwürfe und utopistische Haltungen gestaltete und thematisierte.

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Anekdoten
Eine Pinselei

Peter Hacks wollte eine Lesung von Thomas Mann in München besuchen und fand sie ausverkauft. Er bezog an der Eingangstür Posten, und als der Dichter erschien, hielt er ihm das Couvert eines Briefes entgegen, das er für den Notfall eingesteckt hatte. Sie lassen mich nicht hinein, klagte er, beleidigt, wie er sich fühlte.

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»Adam und Eva«-Inszenierung im ALI-Theater

»Die Christen … haben das Christentum verkleinert auf einen Rest von Sätzen über Gerechtigkeit, Tugend und die Herstellung einer würdigen Welt, lauter Sachen, auf die sich, Gott ist des Verfassers Zeuge, die Marxisten besser verstehen.«

In »Adam und Eva« wendet Peter Hacks die biblische Geschichte des Sündenfalls in eine formvollendete Komödie und entwirft sie als Urszene menschlicher Emanzipation. Der Verlust des Paradieses erscheint hier als das »große komische Bild vom Betreten der wirklichen Welt«, in dem sich das Geschöpf Gottes selbst als Schöpfer erkennt. Entstanden im Jahr 1972, ist dieses Stück zugleich ein heiter-ironisches Plädoyer für die Freiheit des Menschen und eine Reflexion über die Unerreichbarkeit vollkommener Verhältnisse.

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