Hier sehen Sie eine Übersicht der zurückliegenden Veranstaltungen. Es handelt sich um Veranstaltungshinweise der Peter Hacks Gesellschaft und Hinweise auf externe Veranstaltungen.

18. Oktober 2011, 19:30 Uhr

Vom Gedicht zum Lied

Annette Lose stellt Peter-Hacks-Vertonungen vor

Link zu Google-Maps»HABBEMA« – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Str. 6 - Hofgebäude / Ecke Prenzlauer Allee

Die von Peter Hacks geschaffene Lyrik erfreute sich von Beginn an bis in unsere Gegenwart auch einer außerordentlichen Beliebtheit bei Komponisten. Es entstanden Lieder für Kinderfunksendungen, Kabarett- und Agitprop-Songs und in großer Zahl Vertonungen von Gedichten für Kinder, von Gedichten für Erwachsene sowie Stückelieder.
Die Hallenser Schriftstellerin Annette Lose spürte mehr als 800 Vertonungen der Hacksschen Lyrik auf. Darunter befinden sich sowohl Chorlieder und Schlager, als auch Chansons, Folk- und Rocksongs. Annette Lose stellt einige Liedaufnahmen vor - mehrheitlich solche, die heute weniger bekannt sein dürften.

Eintritt: 7 Euro / ermäßigt 4 Euro

06. Oktober 2011, 19:30 Uhr

Blasenwurst und Tote Oma

Matthias Biskupek liest kulinarische Kurzkrimis

Link zu Google-Maps»HABBEMA« – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Str. 6 - Hofgebäude / Ecke Prenzlauer Allee

Seit einiger Zeit stehen Bücher zum Essen hoch im Kurs. Krimis haben es seit jeher gut. In seinen kulinarischen Kurzkrimis verbindet der Eulenspiegel-Autor Matthias Biskupek beides.
Er schrieb bisher für verschiedene Anthologien von Mord und Totschlag bei gutem Essen. So gibt es den »Duft der Detscher« vor Saalfelder Hintergrund und »Das Gute im Wein oder das Böse unter der Sonne von Saale und Unstrut«. »Der Pass des Vergessens« enthält schottischen Whisky und weil wir den Vorabend des siebten Oktobers haben, wird er die soeben erschienene Story »Die Toten im Kalender« vorstellen, die alles Schlimme der DDR ans Licht bringt, vom Säuglingsraub bis zur kriminellen Piko-Eisenbahn. 

Eintritt: 7 Euro / ermäßigt 4 Euro

04. Oktober 2011, 19:30 Uhr

JAZZ LYRIK PROSA

»Hacks´ Fülle des Lebens«

Texte von und über Peter Hacks mit Annekathrin Bürger und Cox Habbema, Ruth Hohmann und dem Swing Trio Berlin

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Peter Hacks konnte alles: Dramen, Essays, Gedichte, Kinderbücher. Und er war ein pointierter Beobachter seiner Zeit. Cox Habbema hat Witziges, Nachdenkliches und Poetisches aus Hacksscher Feder ausgewählt, das sie gemeinsam mit Annekathrin Bürger in diesem literarisch-musikalischen Programm vorträgt.
Dazu präsentieren die Sängerin Ruth Hohmann und das Swing Trio Berlin Jazz-Standards eigene Hacks-Vertonungen.

 Eintritt: 15 Euro / ermäßigt 10 Euro




29. September 2011, 19:30 Uhr

KREISLERIANIA

Cox Habbema liest E. T. A. Hoffmann

Cox Habbema liest E. T. A. Hoffmann und Herman van Gunsteren spielt Schumann

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

E. T. A. Hoffmann schrieb über die musikalischen Leiden des Kapellmeisters Johannes Kreisler in Kreisleriania. Auch in den Lebensansichten des Katers Murr gibt es ein Porträt des genialen Musikers Kreisler: ein Mensch der post-napoleonischen, deutschen bürgerlichen Gesellschaft, sanft einfühlend, aber manchmal auch aufgeregt bis an den Rande des Wahnsinns. Er hat Angst vor seinen eigenen Seelenrührungen. Wenn er seinen Doppelgänger im Wasserspiegel sieht, schreit er ihn an.
Auch E.T.A. Hoffmann schrieb Musikstücke. Seine erste Symphonie und die Oper Undine wurden aufgeführt, fanden aber nicht den gleichen Erfolg wie seine Schriften.
Robert Schumann schrieb 1838 sein opus 16 Kreisleriania ›Phantasien für das Pianoforte seinem Freunde Frédéric Chopin zugeeignet‹.

 An diesem Abend wird abwechselnd Hoffmann gelesen und Schumann gespielt. Dabei wird vorgeführt, wie die Werke sich ineinander spiegeln und weiterklingen.


Eintritt : 10 Euro / ermäßigt 7 Euro



28. September 2011, 19:30 Uhr

Hacks-Gespräche 13

»Wie das Schicksal an die Tür klopft, kommt Matthus zu Hacks«

Link zu Google-MapsHABBEMA – Bühne der Peter-Hacks-Gesellschaft, 10405 Berlin, Mülhauser Straße 6 / Hofgebäude Ecke Prenzlauer Allee

Siegfried Matthus, der wohl erfolgreichste der DDR-Komponisten – auch als eine dramatis persona von Hacksens Aristophanes-Adaption Die Vögel anzutreffen – kreierte mit dem Dichter Anfang der Siebziger Jahre zwei gemeinsame Projekte für die Bühne (Noch einen Löffel Gift, Liebling?, Omphale), außerdem tritt er als Schicksalsfigur von Hacks in dessen opernästhetischer Geschichte meiner Oper auf.
Genug Gründe, sich nun von Regisseur Olaf Brühl zu all dem und insbesondere Peter Hacks be- und ausfragen zu lassen.

Eintritt: 5,-€/erm. 3,-€